Interaktive Übersicht des Gemeindehaushalts Möhrendorf – Verwaltungshaushalt, Vermögenshaushalt, Verpflichtungsermächtigungen und Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr.
Der Gemeinderat hat den Haushaltsplan 2026 in seiner Sitzung am 24. Februar 2026 mit einer Mehrheit verabschiedet. FDP und Grüne stimmten dagegen. Wir als SPD-Fraktion haben für den Haushalt gestimmt, da er die laufende Daseinsvorsorge sicherstellt und wichtige Investitionen – insbesondere in die Kinderbetreuung und die Feuerwehr – fortführt.
Auf dieser Seite können Sie den Haushalt interaktiv erkunden: Der Verwaltungshaushalt zeigt die laufenden Einnahmen und Ausgaben, der Vermögenshaushalt die Investitionen, die Verpflichtungsermächtigungen die geplanten Ausgaben bis 2029. Im letzten Reiter finden Sie eine Analyse der auffälligsten Entwicklungen. Klicken Sie auf einen Balken oder eine Tabellenzeile, um Einzelpositionen aufzuklappen.
Der Verwaltungshaushalt ist das laufende Tagesgeschäft der Gemeinde – vergleichbar mit dem monatlichen Haushaltsbuch einer Familie: Was kommt rein (Steuern, Gebühren, staatliche Zuweisungen), was geht raus (Gehälter, Unterhalt, Kitakosten)? Er muss gesetzlich ausgeglichen sein und beträgt 2026 je 12.427.454 € auf Einnahmen- und Ausgabenseite. Fahren Sie mit der Maus über einen Balken für Details – oder klicken Sie ihn an, um alle Einzelpositionen zu sehen.
Der Vermögenshaushalt ist der Investitionsplan der Gemeinde – hier werden größere Anschaffungen und Bauprojekte abgebildet, die dauerhaften Wert schaffen: ein neues Feuerwehrfahrzeug, die Erweiterung der Kita, Straßensanierungen. Finanziert wird er durch Fördermittel des Freistaats, Rücklagenentnahmen und – wenn nötig – Kredite. 2026 beträgt das Investitionsvolumen 6.282.236 €, was einem Rückgang von 17,4 % gegenüber 2025 (7,6 Mio. €) entspricht. Fahren Sie mit der Maus über einen Balken oder klicken Sie ihn an, um Einzelprojekte zu sehen.
Was steckt dahinter? Manche Projekte sind so groß, dass sie sich über mehrere Jahre erstrecken – der Bau wird 2026 beschlossen, die Rechnungen kommen aber erst 2027 oder 2028. Damit der Gemeinderat das nicht Jahr für Jahr neu abstimmen muss, erteilt er vorab eine Genehmigung: „Diese Ausgaben dürfen in den Folgejahren anfallen." Das nennt sich Verpflichtungsermächtigung (kurz: VE) – eine Art verbindliche Ausgaben-Vorankündigung für künftige Haushaltsjahre. Für 2027–2029 hat der Gemeinderat 2026 insgesamt 5.000.000 € an solchen Vorabgenehmigungen erteilt.
| Maßnahme | Bereich | 2027 | 2028 | 2029 | Gesamt-VE |
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Die VE-Projekte werden aus drei Quellen finanziert: staatliche Zuschüsse (ca. 30 %), Eigenmittel aus dem laufenden Haushalt (ca. 20 %) und Kreditaufnahmen (ca. 50 %). Der geschätzte Netto-Kreditbedarf für 2027–2029 liegt bei rund 2,5 Mio. €.
Auffälligkeiten und Trends im Haushalt 2026 gegenüber dem Vorjahr.
Haushaltsausgleich: Sowohl VWH als auch VMH sind formal ausgeglichen – gesetzliche Pflicht nach Art. 70 BayGO. Im VMH ist Bereich 9 (Allg. Finanzwirtschaft) der Ausgleichsposten: er enthält Kreditaufnahmen, Rücklagenentnahmen und die Zuführung vom VWH.